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Gesundheitsstudios in England entwickeln Programme zur Erholung nach COVID-19

Erschienen: 
16.03.2021
Autor: 
Oliver Neumann
Lesedauer: 2 Minuten

Wie das HCM-Magazin berichtet, bereiten sich Englands Gesundheitsstudios auf Wiedereröffnungen vor und einige von Ihnen haben im Rahmen dieser Vorbereitung bereits Programme entwickelt, die dabei unterstützend helfen sollen, sich von den Folgen einer COVID-19-Erkrankung zu erholen.

Die Initiative der englischen Gesundheitsstudios ist ein beispielhafter Schritt, den man sich hierzulande ebenfalls überlegen sollte, denn die gesundheitlichen Auswirkungen von COVID-19, aber auch die der Corona-Krise an sich, die sich durch mangelnde Bewegungsnangebote negativ auf die Gesundheit der Menschen, physisch und psychisch ausgewirkt hat, werden uns und die Gesundheitssysteme noch lange beschäftigen. 

Langzeitfolgen und zukünftiger Betreuungsbedarf

Von Long-Covid ist momentan vermehrt zu hören. Dabei handelt es sich um eine Bezeichnung, für eine vielzahl von möglichen Symptomen, die einige Menschen auch noch nach dem Überstehen der COVID-19 Erkrankung plagen. Viele von Ihnen wollen z.B. wieder arbeiten gehen oder volle Leistung bringen, können aber nicht, da z.B. die Erschöpfung auch noch Monate nach der Erkankung zu groß ist. In diesem Artikel auf merkur.de gibt es nährere Informationen dazu.

Doch nicht nur diese Menschen haben mit den Folgen von Corona zu kämpfen haben. Viele Menschen leiden körperlich und / oder auch psychisch unter dem Mangel an Bewegung und dem fehlenden Ausgleich nach der Arbeit.

Hier sind die Fitnessstudios zukünftig gefragt, um diese Menschen wieder abzuholen und zum Training zu motivieren.

“Essential Service” bzw. Systemrelevanz

Englands Gesundheitsstudios möchten mit Ihrer Initiative den betroffenen Personen helfen sich zu erholen, aber gleichzeitig auch den Status “essential service” erhalten, was man hierzulande unter “systemrelevant” kennt.

Die Entwicklung entsprechender Trainingsprogramme für Personen, die eine COVID-19 Erkrankung hinter sich haben, kann, neben weiteren Maßnahmen, dabei helfen, auch hierzulande die Anerkennung auf höchster Ebene zu erhalten und das Image der “Muckibuden” langsam verblassen zu lassen.


Hinweis:
Bei dem Angebot solcher spezifischen Trainings- & Betreuungsprogramme sollte man hierzulande in der Bezeichnung und in der Kommunikation jedoch sehr aufpassen, denn das Heilmittelwerbegesetz untersagt in §3 HWG die Versprechungen von wissenschaftlich nicht explizit untermauerten Heil- und Erfolgsversprechen. Ebenfalls vorsichtig sollte man als Studiobetreiber und oder Fitness-/Personaltrainer:in bei Bezeichnungen sein, in denen das Wort “Therapie” vorkommt, auch hiervon ist abzuraten, da dies mit heilenden Berufen assoziiert wird.

Um auszuschließen, dass man sich in der Bewerbung solcher Angebote angreifbar macht, sollte man seine Kommunikation vorab von einem Rechtsbeistand prüfen lassen.

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